Was ist beim Kauf von einem Ergometer zu beachten?

Für das dosierte Kreislauf- und Herztraining ist ein Ergometer ein ideales Gerät. Gerade Liebhaber des Rad-Sports greifen gerne zu Fahrradergometern, weil sie an der Bewegung Freude haben. Wer gerne Fahrrad fährt und sich auf dem Crosstrainer weniger wohlfühlt, der sollte auch bei dem Fahrrad bleiben. Generell können die eigenen Ziele jedoch mit allen Ausdauergeräten erreicht werden. Wer sich eine sehr sportliche Variante wünscht, der findet auch die Renn-Ergometer vor und dies ist sogar ein komplettes Rennrad für die sportliche Fahrweise, mit Rennsattel und mit Klick-Pedalen. Klassische Ergometer sind eher für die gesundheitsbewussten Menschen geeignet, weil die Sitzposition dabei aufrecht ist. 

Die Treteinheit und das Bremssystem

Über den geräuschlosen Poly-V-Riemen wird die Pedaleinheit mit der Bremseinheit verbunden. Er Ablauf der Bewegung ist dabei geräuschlos. Beim Kauf sind die Tretlager zu beachten, wo es große Unterschiede gibt. Am besten sind geschlossene Kugellager eingebaut und gerade die hochwertigen Lager können theoretisch sogar 100.000 Kilometer durchhalten und es wird kein Nachfetten benötigt. Keiner sollte ein billiges Kaufhaus-Ergometer wählen und dann am falschen Ende sparen. Bei dem Ergometer funktioniert mit einem Magnetfeld das Abbremsen der Schwungmasse und dieses Magnetfeld wird im Vergleich zu Dauermagneten bei dem Heimtrainer über die Wirbelstrombremse erzeugt. Das Magnetfeld wird dann umso größer, je mehr Spannung an die Spule gelegt wird. Mit einem Messplatz kann das Ergometer genau geeicht werden und direkt an den Pedalarmen wird die wirkliche Leistung gemessen. Für jedes Gerät werden die Stromwerte für die unterschiedlichen Belastungsstufen individuell ermittelt und dann bei dem Speicher abgelegt. Von dem angezeigten Wert weicht die tatsächliche Leistung dann maximal +/- 5 Prozent ab. Wird das Magnetfeld elektrisch erzeugt, dann kann der Rundlauf von dem Gerät nochmals verbessert werden. Gerade im therapeutischen Bereich werden Ergometer gerne eingesetzt und hier besteht der Vorteil, dass jeder drehzahlunabhängig trainieren kann. 

Sitzkomfort, Einstellmöglichkeiten, Schwungmasse und Sicherheit

Für das physiologische Training ist die optimale Einrichtung der Sitzposition unerlässlich. Wichtig ist der höhenverstellbare Lenker, damit jeder aufrecht sitzen kann. Wichtig sind auch das Auflegen der Unterarme und die verschiedenen Griff-Positionen an dem Lenker. Jeder muss bei dem Ergometer auf Bewegungsfreiheit achten und komfortabel ist, wenn der Satten nach hinten und vorne gestellt werden kann. Nicht selten kann heute auch ein eigener Sattel montiert werden. Generell ist der Rundlauf bei dem Ergometer umso besser, je größer die Schwungmasse ist. Mit der Schwungmasse kann der obere und untere Umkehrpunkt von der Pedalbewegung ausgeglichen werden. Sollte die Schwungmasse zu klein sein, ist die Bewegung unrund. Den guten Rundlauf gibt es ab etwa 10 Kilogramm Schwungmasse. Bezüglich der Sicherheit ist wichtig, dass ein Heimsportgerät ein TÜV- oder GS-Zeichen hat. Gibt es keinen Prüfausweis, dann besteht sogar Verletzungsgefahr. Nicht selten gibt es sonst mechanische Ermüdungserscheinungen. Bei der Bedienung ist wichtig, dass Übersichtlichkeit vorteilhaft ist. Keiner möchte einen Überfluss an Funktionen, den er nicht benötigt. Die wichtigen Funktionen sollten immer leicht bedienbar sein und vorteilhaft sind dabei große Knöpfe. Alle Bedienelemente sollten aufgeräumt wirken und verständlich sein. Vor dem Kauf sollte sich jeder Gedanken machen, wie viele Funktionen überhaupt genutzt werden. Manche Geräte bieten fünfzig oder mehr Programme, was jedoch nicht immer sinnvoll ist.

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